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DUISBURG –

DIGITALKONTOR AM SCHWANEN-

TORUFER, DUISBURG INNENHAFEN

IMMOBILIENWIRTSCHAFTLICHER SCHWERPUNKT

:

GASTRONOMIE

INVESTMENTSTRAT

E

GIE:

CORE+

Developer“ hat sich das einstige „Eurogate“-Grundstück

gesichert und will dort einen Mischkomplex mit Büros,

einem Hotel mit 250 Betten und rund 100 Wohnungen

bauen. Die Mieteransprache für „The Curve“ läuft.

Konkreter sind bereits die Pläne für neue Büroflächen

am Schwanentorufer im Westteil des Innenhafens. Das

Duisburger IT- und Beratungsunternehmen Krankikom

bekennt sich zum Standort Duisburg und wird an der

feinsten Büroadresse der Stadt eine neue Firmenzen-

trale errichten. Der spektakuläre Neubau soll das an

dieser Stelle noch fehlende städtebauliche Scharnier

zwischen Innenstadt und Innenhafen sein und auf einer

Nutzfläche von 4.500 qm BGF auf sieben Etagen Platz

für 120 Mitarbeiter bieten. Der Baubeginn für den neuen

Heimathafen von Krankikom soll noch 2017 erfolgen.

Der Name des Gebäudes – „Digitalkontor“ – ist zugleich

Programm: Krankikom-Geschäftsführer Alexander Kranki

plant eine „Ausstellung neuer Arbeitswelten“, die sich mit

den technischen Veränderungen imZeitalter der Industrie

4.0 beschäftigt und neue Arbeitsweisen aufzeigt. Geplant

ist ein sogenanntes „smart Office“, also kein klassisches

Büromit Zellenstruktur undgeschlossenenTüren, sondern

ein agiles Büro mit einem digitalen Rückgrat, das sich an ver-

ändernde Arbeitsbedingungen und –weisen anpassen kann.

DIE MODERNITÄT IM INNERN

DES GEBÄUDES WIRD WEIT-

HIN SICHTBAR SEIN: DIE FAS-

SADE SOLL NACH AUSSEN

LEUCHTEN.

Im Inneren des neuen Duisburger „Hightech-Hauses“ soll

vieles digital sein, etwa die Steuerung von Licht, Tempera-

tur oder den Stand der Jalousien per Handy-App. Zugleich

willFirmenchefAlexanderKrankieinHöchstmaßanAufent-

haltsqualität für die kreativen Mitarbeiter schaffen. So ist

im Erdgeschoss nach bisherigen Planungen ein Café vor-

gesehen, das auch Innenhafen- und Altstadtbummlern

offensteht.

Auf dem Nachbargrundstück ist ein weiterer Neubau

geplant. Die chinesische Plateno Gruppe errichtet hier

für eine Ihrer Marken, 7 Days Premium, ein Hotel. Baube-

ginn für die 169 Zimmer auf acht Etagen ist 2018.

Der Innenhafen Duisburg ist eine beliebte und belebte

Adresse für Arbeiten, Wohnen und Freizeit. Überregional

bedeutende Unternehmen wie der Kraftwerksbauer

Mitsubishi Hitachi Power Systems Europe, der Logistik-

Konzern Imperial, der Stahlhandel SPAETER, die Volks-

bank Rhein-Ruhr, der Novitas BKK, der Wirtschaftsprüfer

PKF Fasselt Schlage und der Reiseveranstalter Schau-

insland haben hier ihren Sitz. Mehrere Museen, eine ab-

wechslungsreiche Gastro-Szene sowie eine Reihe von

Events im und rund um das Wasser locken regelmäßig

tausende von Besuchern an. Die Miet- und Eigentums-

wohnungen südlich des Hafenbeckens zählen zu den

begehrtesten und darum auch teuersten der Stadt. Eine

Reihe von Bauprojekten sind geplant oder schon in der

Entwicklung: Derzeit wird an der Erweiterung des Muse-

ums Küppersmühle nach Plänen des international renom-

mierten Architekturbüros Herzog & de Meuron gearbeitet.

Bis Ende 2018 entstehen 2.500 qm neue Ausstellungs-

fläche für eine der wichtigsten Sammlungen deutscher

Kunst nach 1945. Das Vorhaben wird durch das große En-

gagement der privaten MKM-Stiftung möglich, die von

den Sammlern Sylvia und Ulrich Ströher gegründet wur-

de und den Erweiterungsbau vollständig finanziert. Auch

auf dem letzten noch freien Wassergrundstück sollen

sich bald Kräne drehen. Der Düsseldorfer Enwickler „Die

DETAILKERN:

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